Details
Study title
Security 2008. The Trend of Opinions on Foreign, Security, and Defense Policy
Ref study 9359
Study language German
Contributing institutions
Authors
Keywords
  • Armée
  • Aussenpolitik
  • Neutralität
  • Sicherheit
  • Verteidigung
Disciplines
Period
Geographical space
Schweiz
Country
  • Switzerland
Abstract
Since 1989, the Military Sociology Lectureship of the Military Academy at ETH Zurich and the Center for Security Studies of ETH Zurich have regularly carried out the representative surveys "Security" on the perception of national security issues in the broadest sense. The aim of these surveys is to identify trends and tendencies in terms of the general sense of security and threat, the trust in institutions and authorities, the degree of willingness to engage in foreign policy and security cooperation, neutrality in general and various conceptions of neutrality, the attitude to the military national defense, and the interest in the security policy. In addition to a core of questions that are always or irregularly asked, questions are also asked each year on current security issues. In 2008 these were: acceptance of state security measures, tasks of the Swiss armed forces, and the service rifles.
Results
Allgemeines Sicherheitsempfinden und Neutralitätsbefürwortung im Allzeithoch (seit 1991): betont werden bei letzterer zunehmend die Identitäts- und Solidaritäts- (Staatssymbol, Gute Dienste), weniger die Sicherheitsaspekte.
Anhaltend hoher Optimismus hinsichtlich der Zukunft der Schweiz, leicht freundlichere Einschätzung der Weltlage.
Autonomismus und Öffnungsbereitschaft: EU-Kooperation/Annäherung anhaltend tief, Uno-Gutheissung im Mehrheitsbereich. Internationale Kooperation wird gewünscht, aber möglichst ohne Souveränitätseinbussen ("weiche Öffnung" bevorzugt).
Institutionsvertrauen ohne Veränderungen: Hohes Vertrauen in Polizei und Justiz, mittleres in Bundesbehörden, Armee und Wirtschaft, geringes in Medien und Parteien.
Innere Sicherheit: Die Tolerierung von Schutzmassnahmen hat an Bedeutung im Vergleich zum Vorjahr leicht eingebüsst, viele Sicherheitsmassnahmen können sich aber dennoch auf eine breite Mehrheit in der Bevölkerung stützen (Relevanz für BWIS II). Hohes Vertrauen in die Sicherheitsvorbereitungen der Euro 08. Armee (Umfang, Milizwehrform) wieder im Aufwind.
Armeeaufgaben 1998 bis 2008: Die unstete Zyklik bei den Leistungserwartungen an die Armee, insbesondere bei Assistenzeinsätzen und Raumsicherung, deuten auf eine gewisse Verunsicherung der Stimmbevölkerung hinsichtlich dem Zweck der Armee hin.
Anhaltende Skepsis gegenüber Auslandeinsätzen: Ja zu Uno-Truppen, umstrittene Bewaffnungsfrage.
Sinkende Skepsis gegenüber Höhe der Verteidigungsausgaben: nur noch eine Minderheit beurteilt sie als zu hoch.
Gewachsene Skepsis gegenüber der Heimabgabe von Ordonnanzwaffen: Mehrheit neuerdings dagegen.
Geteilte Meinungen mit vorherrschender Skepsis bei der Ersatzbeschaffung der Kampfjets.
Methods (description)
Erhebungsverfahren: Standardisierte Befragung telefonisch
Erhebungseinheiten: Schweizer StimmbürgerInnen mit Telefonanschluss
Auswahlverfahren: Random-Quota: Sprachregion, Alter, Geschlecht
Anzahl Untersuchungseinheiten: 1200
Durchführung der Feldarbeit: DemoSCOPE, Adligenswil 14.01-02.02.2008
Methods (instruments)
Replicated study No
Unpublished documents
  • Haltiner, K.W.; Wenger, A.; Würmli, S.; Wenger, U.; Lipowicz, A.. 2008. Sicherheit 2008. Aussen-, sicherheits- und verteidigungspolitische Meinungsbildung im Trend. Birmensdorf und Zürich: Militärakademie an der ETH und Forschungsstelle für Sicherheitspolitik der ETH Zürich, 2007. Online: www.css.ethz.ch
Financed by


Mandating institution(s)
  • Eidg. Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport - VBS (Eidg. Militärdepartement - EMD / Département militaire fédéral - DMF), Bundeshaus Ost, 3003 Bern
Ethical approval No
Study type
Data availability
Source (Updates) Web
Date created 22.03.2018
Date modified 22.03.2018
Start - End date 01.10.2007 - 28.08.2008