Details
Study title
Computer and Internet in Swiss Schools. Representative survey and trends 2001-2007
Ref study 9049
Study language German
Contributing institutions
Authors
Keywords
  • Computer
  • Schule
  • Unterricht
  • Medien
  • Medienpädagogik
  • Internet
  • E-learning
  • ICT
Disciplines
Period
Frühjahr 2007
Geographical space
Deutschschweiz, Westschweiz
Country
  • Switzerland
Abstract
Mandated by the Federal Office for Professional Education and Technology (BBT), a representative study was launched at the beginning of 2007 on the use of computers and internet in Swiss schools by the SFIB (Swiss Agency for Information Technologies in Education), the IMS (Institute for Media and School of PHZ Schwyz) and the FSO (Federal Statistical Office). For this purpose, 712 persons in charge of ICT in their school and 1322 teachers from German-speaking Switzerland and French-speaking Switzerland were interviewd. The study covers all levels of education, from primary to secondary II (high school, FMS / DMS, vocational training). It provides information on the developments since the last survey in 2001, recording the development since the launch of the „Public Private Partnership – School and Internet(PPP-SiN)“ initiative. More than 200 million Swiss francs have been invested in technical infrastructure and teacher training. The inventory also serves to evaluate this initiative.
Results
Die Ausstattung der Schulen kann heute als gut bezeichnet werden. Fast 99% aller Schulen verfügen heute über Computer, die im Unterricht eingesetzt und/oder durch die Schülerschaft verwendet werden (2001: 82%). Im Durchschnitt teilen sich 7.6 Schülerinnen und Schüler einen Computer (2001: 12.8%). Mit den neuen Zahlen befindet sich die Schweiz leicht über dem europäischen Mittelwert, jedoch unter den Quoten der nordischen Staaten, Grossbritanniens und der Benelux-Länder. Noch deutlicher ist die Verbesserung beim Internetzugang. 95% der Schulen verfügen über Internet-Zugang für Unterrichtszwecke (2001: 66%). Im Durchschnitt teilen sich 11,2 Lernende einen Internetarbeitsplatz (2001: 24). Jedoch existieren auch 2007 noch grosse Unterschiede zwischen den Schulstufen.
Die Informatikverantwortlichen beurteilen die Bedingungen an den Schulen fast durchwegs besser als im Jahr 2001. Infrastruktur und Support werden heute im Schnitt als gut beurteilt. Am deutlichsten zeigt sich die Verbesserung beim Zugang zum Internet. Als unverändert mässig beurteilen die Informatikverantwortlichen jedoch die ICT-Kompetenzen der Lehrpersonen und den ICT-Einsatz im Unterricht. Als Haupthindernisse für die Integration von ICT in den Schulalltag nennen die Informatikverantwortlichen die mangelnden Fähigkeiten der Lehrenden zur Integration von ICT in den Unterricht. 71% zählen dies unter die wichtigsten drei Hindernisse. Weitere Hindernisse sind die immer noch ungenügende Zahl der Computer für Lernende (64%), die fehlende Zeit zur Vorbereitung (59%) sowie fehlendes Interesse bzw. mangelnde Motivation (58%).
Diese Einschätzungen werden von den Lehrpersonen selbst bestätigt. Von den Lehrpersonen verwenden knapp 33% mehrmals pro Woche Computer im Unterricht. Bei 21% arbeiten die Schülerinnen und Schüler mehrmals pro Woche am Computer. Diese verhältnismässig seltene Nutzung in der Schule steht im Kontrast zur häuslichen Computernutzung von Lehrpersonen. Eine seit dem Jahr 2001 nahezu unverändert hohe Quote von 84% der Lehrpersonen nutzt Computer und Internet mehrmals wöchentlich zur Unterrichtsvorbereitung. 89% der Lehrpersonen sind der Ansicht, dass ICT-Kenntnisse für ein späteres Berufsleben der Schülerinnen und Schüler unerlässlich sind. 67% der Schweizer Lehrerinnen und Lehrer halten ICT-Einsatz in der Schule für wichtig. Nahezu unverändert meinen 61%, dass ICT ein Thema interessanter macht. Aber nur noch 40% glauben, dass die Leistung von Lernenden mit ICT erhöht werden kann (2001: 50%).
Die Ergebnisse zeigen, dass das Vorhandensein einer guten ICT-Infrastruktur eine notwendige, jedoch keinesfalls ausreichende Bedingung für eine intensive ICT-Integration in Schulen darstellt. Die Kenntnisse und Fähigkeiten der Lehrpersonen zum Einsatz der neuen Möglichkeiten sind nach wie vor verbesserungsfähig. Auch Interesse und Motivation, die neuen Möglichkeiten im Unterricht zu nutzen, sind angesichts knapper zeitlicher Ressourcen bei den Lehrpersonen erst wenig ausgeprägt. ICT werden im Unterricht nach wie vor erst von einer Minderheit regelmässig genutzt, obwohl eine grosse Mehrheit der Lehrerinnen und Lehrern allgemein von der Wichtigkeit von ICT in Schule und Gesellschaft überzeugt ist.
Methods (description)
Standardisierte schriftliche Befragungen, Fragebögen auf Papier.
Erhebungsverfahren: Standardisierte Befragung schriftlich
Erhebungseinheiten: N=1444 Schulen, N=4238 Lehrpersonen
Auswahlverfahren: Geschichtete Zufallsstichprobe
Anzahl Untersuchungseinheiten: N=722 Schulverantwortliche, N=1322 Lehrpersonen
Untersuchungsdesign: Survey
Methods (instruments)
Publications
  • Barras, J.-L.; Petko, Dominik. 2007. Computer und Internet an Schweizer Schulen. Bestandsaufnahme und Entwicklung von 2001 bis 2007. In: BBT (Hrsg.), "ICT und Bildung. Modischer Hype oder Veränderung der Bildungslandschaft? Eine Beurteilung der Initiative Public Private Partership - Schulen im Netz". Zürich: hep-Verlag, S. 75-129.
Financed by
Study type
Data availability
Source (Updates) Web
Date created 23.03.2018
Date modified 23.03.2018
Start - End date 01.10.2006 - 28.06.2007