Details
Study title
PISA.ch - Swiss survey of the international OECD PISA survey 2003
Ref study 10649
Study language German
Contributing institutions
Authors
Keywords
  • Problemlösung
  • Mathematik
  • Lesen
  • Naturwissenschaften
  • Neue Technologien
  • Lernstrategien
  • Kompetenzmessung
Disciplines
Period
2000-2005
Geographical space
Zielländer der PISA-Erhebung sind in erster Linie die OECD Mitgliedstaaten. Die Erhebung findet auf nationaler Ebene in der gesamten Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein statt.
Country
  • Switzerland
Abstract
PISA (Programme for International Student Assessment) is an international survey organised by the OECD. Its aim is to create indicators to measure the skills and abilities of 15-year-old pupils in reading, mathematics and science, as well as learning strategies, motivation and computer skills. The results are based on national representative samples. The indicators are analysed according to the characteristics of the school system, schools and pupils. In order to be able to make chronological comparisons, these competence measurements are repeated every three years, with a new focus every three years (2000 reading, 2003 mathematics with the addition problem solving, 2006 natural sciences).

Around 40 countries participated in the 2003 survey. The test takes about 120 minutes. It is followed by a 45-minute questionnaire. This questionnaire contains mandatory international questions that shed light on the socio-economic environment of pupils, as well as optional international and national questions. Switzerland chose two international options for the student questionnaire: the module on interdisciplinary competences and the ICT module on familiarity with the new technologies. In addition, national modules were added. Another questionnaire for schools aims to collect information about the characteristics of the school and and its didactics.

Around 24,700 pupils from 451 schools took part in the 2003 survey. The national project management 2000-2003-2006 was carried out by the Federal Statistical Office in Neuchâtel which was responsible for coordination in close cooperation with the international PISA consortium and 4 regional centres in Switzerland.
Results
Für PISA 2003 liegen zahlreiche internationale, nationale und regionale Berichte vor. Zudem stehen thematische Berichte zur Verfügung. Auskunft gibt Ihnen die nationale Projektleitung 2003.
Siehe: http://www.pisa.admin.ch.
Methods (description)
PISA ist eine Stichprobenerhebung in der pro Land mindestens 4'500 15-jährige Schülerinnen und Schüler aus 150 Schulen getestet werden. In der Schweiz wurde in allen PISA-Erhebungen zusätzlich eine regionale Stichprobe von SchülerInnen aus dem 9. Schuljahr in Bezug auf das Niveau am Ende der obligatorischen Schulzeit erhoben.
Zahlreiche Kantone haben sich für eine kantonale Zusatzstichprobe entschieden für die sie auch die Kosten tragen. Dieses Oversampeling liefert aussagekräftige Informationen über den eigenen Kanton.
Der PISA-Test ist ein Papier- und Bleistift-Test von 2 Stunden Dauer. Neben dem eigentlichen Test füllen die Jugendlichen einen Fragebogen über ihre persönlichen Verhältnisse, ihre Lernstrategien und ihr schulisches und familiäres Umfeld aus. Diese Daten werden verwendet, um sie in Beziehung zu den Kompetenzen zu setzen.
Die Kompetenzen werden aufgrund der Testleistungen (Antworten zu den Testfragen) mit modernen psychometrischen Methoden geschätzt (Item Response Theorie). Der Einsatz dieser Verfahren erlaubt es auch, dass nicht alle Jugendlichen dieselben Testfragen beantworten müssen, ihre Testleistungen aber dennoch miteinander verglichen werden können. Dies ist notwendig, damit die breit definierten Kompetenzbereiche von PISA mit einer hinreichenden Anzahl an Testfragen abgedeckt werden können. Sämtliche Aufgaben einer PISA-Erhebung aneinandergereiht entsprechen etwa einer Testdauer von 7.5 Stunden.

Da in der Erhebung 2003 dem Fragebogen keine zusätzlichen nationalen Module angehängt wurde, erübrigt sich die Archivierung der Daten der Grundgesamtheit der 15-jährigen SchülerInnen - welche als Pisa Data 2003 bei OECD bezogen werden können.
Die Daten der zweiten Grundgesamtheit in der Schweiz, der SchülerInnen der 9. Klasse, wurden in einem einzigen Datensatz zusammengefasst. Dieser Datensatz setzt sich zusammen aus der Befragung der Grundstichprobe und der Aufstockungen in jenen Kantonen, welche ein Oversampling wollten. Dies sind alle französischsprachigen Kantone oder Kantonsteile, sowie im deutschsprachigen Teil der Schweiz die Kantone Aargau, St.Gallen, Thurgau, Zürich und die deutschsprachigen Kantonsteile der Kantone Bern und Wallis. Das Auswahlverfahren des Oversamplings wich im Jahr 2003 von demjenigen der internationalen Stichprobe der 15-Jährigen ab. Es wurden zufällig Schulen gezogen und daraus Schulklassen der 9. Schulstufe gezogen, aus welchen dann sämtliche SchülerInnen befragt wurden. Zur Vermeidung eines Klumpenrisikos ist die Zusatzstichprobe auf mindestens 1500 Jugendliche pro Kanton erweitert worden. Diese Vergrösserung der Zusatzstichprobe führt in den Kantonen Jura, Bern(f) und Wallis(d) zu einer Vollerhebung. In den Kantonen Freiburg, Neuenburg und Genf sind alle Schulen gezogen worden, da in diesen Kantonen die Schuleinheiten grösser sind als in den übrigen Kantonen der Schweiz.
Methods (instruments)
Replicated study No
Financed by


Mandating institution(s)
  • Bund und Kantone
Ethical approval No
Study type
  • Other: Nationale Auftragsforschung im Rahmen einer internationalen Vergleichsstudie im Bildungsbereich
Data availability
Source (Updates) Archive
Date created 04.05.2018
Date modified 04.05.2018
Start - End date 01.12.1998 - 28.12.2008